Sport trotz Hitzeschlacht: die besten Tipps

Der Schweiß tropft von der Stirn, die Augen kämpfen gegen das grelle Sonnenlicht und langsam, aber sicher, überhitzt der Körper. Intensive sportliche Betätigung bei sommerlichen Höchsttemperaturen ist nicht ratsam – aber gerade im Leistungssport wird nicht immer nur nach Lust und Laune trainiert. Auch Wettkämpfe oder Saisonhighlights fallen bei ambitionierten Sportlern und Sportlerinnen nicht immer auf den kühlsten Tag im Jahr. Wenn das Thermometer also zu platzen droht und man trotzdem im Trainingsfluss bleiben möchte, ist eine smarte Trainingsstrategie das Um und Auf.

Hier haben wir ein paar wertvolle Tipps für euch gesammelt, um euch zu helfen, bei euren sommerlichen Einheiten einen kühlen Kopf zu bewahren.

    1. Vorausschauend planen und an den kühlsten Zeiten des Tages trainieren. Das ist vor allem in den frühen Morgenstunden und spätabends der Fall. Achtung: in Mitteleuropa fallen die heißesten Stunden nicht direkt auf die Mittagszeit, sondern auf den späten Nachmittag.cycling-1503365_640
    2. Kühlen was das Zeug hält. Vor und während dem Training soll die Körpertemperatur möglichst niedrig gehalten werden. Das funktioniert am besten mit lauwarmen Duschen, kalten Tüchern im Nacken und ausreichender Flüssigkeitszufuhr im Vorfeld. Sonnencreme, Sonnenbrille und Kappe schützen zusätzlich während dem Training vor direkten Sonnenstrahlen.Auch während dem Training ist es auch schon bei kurzen Einheiten ratsam immer wieder Flüssigkeit zuzuführen, und möglichst die pralle Sonne zu vermeiden. Auch hier ist Achtsamkeit geboten: durch das viele Schwitzen, gerät der Elektrolythaushalt des Körpers leicht außer Balance. Deshalb soll im Idealfall dem Leitungswasser zusätzlich Elektrolyte zugesetzt werden. In der ‚Do it Yourself‘- Variante bedeutet das zB. Wasser mit Gurkenscheiben, Zitrone, Ingwer und Beeren.
    3. Trainingsintensität anpassen. Der Puls schießt bei heißem Wetter automatisch in die Höhe und bringt oft zusätzliche 20 Schläge pro Minute. Ab 30 Grad sollte die Intensität der Einheit deswegen entsprechend runtergeschraubt werden, ab 35 Grad empfiehlt es sich den Sport wenn möglich nach drinnen ins Fitnessstudio oder Schwimmbad zu verlagern.action-athlete-blue-863988
    4. Alarmsignale des Körpers rechtzeitig erkennen und beachten. Sobald Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe, Übelkeit oder Schwindel auftreten, so schnell wie möglich in den Schatten gehen und Flüssigkeit zuführen. Sollten Bewusstseinsstörungen und Koordinationsschwächen gleichzeitig zusätzlich einsetzen, einen Arzt rufen. Die Symptome können auf einen Hitzeschlag hinweisen.